Funktionalität und Leistung
Fachliche Eignung, technische Funktionen und messbare Leistung
Produktneutraler Musterkatalog
Schul-IT beginnt mit pädagogischen Nutzungsszenarien. Diese Gesamtvorlage betrachtet Endgeräte, Netzwerk und Präsentation als zusammenhängendes System und ergänzt die Technik um Rollout, Schulung, Reparatur, Barrierefreiheit und sicheren Betrieb.
Struktur
In Anlehnung an die UfAB-Hierarchie bleiben die fachlichen Themen als Kriteriengruppen der zweiten Ebene erhalten. Die Vorlagen verwenden drei einheitliche Ausgangsgruppen. Im Builder können Hauptgruppen frei benannt, ergänzt und ihre Kriteriengruppen frei angepasst werden.
Fachliche Eignung, technische Funktionen und messbare Leistung
Einbindung, Nutzungsqualität, Sicherheit, Verfügbarkeit und beherrschbarer Betrieb
Einführung, Support, Ressourcen, Produktpflege und Weiterverwendung
Die 1.000 Gewichtungspunkte werden von den Hauptgruppen über die Kriteriengruppen auf die einzelnen B-Kriterien verteilt. Bei 0 bis 10 Bewertungspunkten sind damit höchstens 10.000 Leistungspunkte erreichbar. Der Wertungspreis wird getrennt ermittelt und anschließend über die vorab veröffentlichte Preis-Leistungs-Methode einbezogen.
A- und B-Kriterien
| Gruppe und Kriterium | Typ | Gewichtungspunkte | Anforderung, Nachweis und Bewertungsmaßstab |
|---|---|---|---|
| Funktionalität und Leistung Pädagogisches Szenario Pädagogisches Funktionsprofil | A | – | Alle veröffentlichten Lern-, Kommunikations- und Verwaltungsanwendungen funktionieren auf den angebotenen Endgeräten und Präsentationskomponenten. Nachweis: Kompatibilitätsmatrix und Unterrichts-Bemusterung |
| Funktionalität und Leistung Netzinfrastruktur Netzwerk- und Sicherheitsbaseline | A | – | Nutzerzahlen, logische Netzbereiche, Authentifizierung, geschützte Übertragung, zentrale Administration und deaktivierbare Zugänge werden unterstützt. Nachweis: Architekturplan sowie Last- und Sicherheitstest |
| Funktionalität und Leistung Präsentation Raum- und Präsentationsfunktion | A | – | Bildgröße, Helligkeit, Anschlusswege, Interaktion und Montage passen zum veröffentlichten Raum- und Unterrichtsprofil. Nachweis: Raumplanung und Bemusterung im Referenzraum |
| Funktionalität und Leistung Pädagogisches Szenario Pädagogische Workflows und Leistung | B Zielerfüllung | 150 | Bewertet werden zehn veröffentlichte Unterrichtsabläufe einschließlich Medienerstellung, Kommunikation und Zusammenarbeit. Nachweis: Bemusterung mit Zeitmessung und Protokoll der Funktionsübergänge Veröffentlichte Punkteanker
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| Funktionalität und Leistung Endgeräte Mobilität und Robustheit der Endgeräte | B Zielerfüllung | 120 | Bewertet werden Laufzeit, Gesamtgewicht und die veröffentlichten Belastungsszenarien im Schulprofil. Nachweis: Mess- und Belastungsprotokoll unter identischen Bedingungen Veröffentlichte Punkteanker
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| Funktionalität und Leistung Endgeräte Gerätemanagement und Sicherheit | B Zielerfüllung | 150 | Bewertet werden Rollout, Inventar, Richtlinien, Updates, Rollen, Protokollierung und Wiederherstellung. Nachweis: End-to-End-Demonstration der veröffentlichten Betriebsszenarien Veröffentlichte Punkteanker
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| Funktionalität und Leistung Netzinfrastruktur WLAN- und LAN-Kapazität | B Zielerfüllung | 150 | Bewertet werden Durchsatz, Latenz, Verlust und Stabilität mit der veröffentlichten Zahl gleichzeitig aktiver Endgeräte. Nachweis: Reproduzierbarer Lasttest im Referenzbereich mit Rohwerten Veröffentlichte Punkteanker
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| Funktionalität und Leistung Netzinfrastruktur Segmentierung und Netzresilienz | B Zielerfüllung | 120 | Bewertet werden Netztrennung, Failover, Wiederherstellungszeit und zentrale Fehlerdiagnose. Nachweis: Sicherheits- und Fehlerfalltest mit Messzeiten Veröffentlichte Punkteanker
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| Funktionalität und Leistung Präsentation Präsentationsqualität und Interaktion | B Zielerfüllung | 120 | Bewertet werden Bild- und Interaktionsziele, Referenzanschlüsse, Geräteübergabe und Eingabelatenz. Nachweis: Bemusterung im Referenzraum mit den veröffentlichten Unterrichtsaufgaben Veröffentlichte Punkteanker
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| Qualität und Betrieb Betrieb Bereitstellung, Updates und Barrierefreiheit | A | – | Zentrale Bereitstellung, Sicherheitsupdates, Ersatzteilversorgung, zugängliche Bedienung und Mindestservice sind über den Nutzungszeitraum gewährleistet. Nachweis: Betriebskonzept, Lifecycle-Erklärung und Nutzertest |
| Qualität und Betrieb Betrieb Rollout, Service und Schulung | B Zielerfüllung | 100 | Bewertet werden Mengen- und Standortplanung, Rollout, Wiederherstellung, Grund- und Multiplikatorenschulung sowie Reporting. Nachweis: Projektplan, SLA, Kapazitätsnachweise und Schulungskonzept Veröffentlichte Punkteanker
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| Service und Nachhaltigkeit Lebenszyklus Nachhaltigkeit, Reparatur und Zugänglichkeit | B Zielerfüllung | 90 | Bewertet werden Energie, Reparatur, Ersatzteile, sichere Rücknahme und barrierearme Nutzung anhand veröffentlichter Zusatzprüfpunkte. Nachweis: Messdaten, Reparatur- und Rücknahmekonzept sowie Nutzertest Veröffentlichte Punkteanker
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Quellenbasis
Bitkom e. V., FA Produktneutrale Ausschreibungen · Version 2.0, Stand Juni 2023
Ausgewertete Bereiche: Seiten 7–72
Häufige Fragen
Nein. Anforderungen, Zielwerte, Lastprofile, Nachweise und Gewichte müssen auf Bedarf, Markt und Verhältnismäßigkeit des konkreten Verfahrens angepasst werden.
Der Katalog legt keine kurzlebigen Zertifikatsnamen oder Versionsstände fest. Beschreiben Sie den benötigten funktionalen, ökologischen oder sicherheitsbezogenen Zweck und lassen Sie aktuelle gleichwertige Nachweise zu, soweit dies zum Verfahren passt.
Sie werden von den Hauptgruppen über die Kriteriengruppen auf die B-Kriterien verteilt. Aus 0 bis 10 Bewertungspunkten je B-Kriterium entstehen insgesamt höchstens 10.000 Leistungspunkte. Der Wertungspreis bleibt getrennt und wird erst durch die gewählte Richtwert- oder andere veröffentlichte Methode mit der Leistung verbunden.
Nein. Unterhalb der Höchstpunktzahl 10 können passende Stufen wie 2 oder 7 mit einem kriterienspezifischen Zielerfüllungsgrad festgelegt werden. Ein binäres optionales Mehrwertkriterium kann als Nein = 0 und Ja = 10 Punkte ausgestaltet werden. Soll „Nein“ zum Ausschluss führen, ist die Anforderung als A-Kriterium zu formulieren.