Funktionalität und Leistung
Fachliche Eignung, technische Funktionen und messbare Leistung
Produktneutraler Musterkatalog
Ein produktneutraler Notebook-Kriterienkatalog beschreibt Nutzungsszenario, Anwendungsleistung, Akkulaufzeit, Display, Docking, Management, Reparierbarkeit und Service ohne Prozessor- oder Herstellermarken festzuschreiben.
Struktur
In Anlehnung an die UfAB-Hierarchie bleiben die fachlichen Themen als Kriteriengruppen der zweiten Ebene erhalten. Die Vorlagen verwenden drei einheitliche Ausgangsgruppen. Im Builder können Hauptgruppen frei benannt, ergänzt und ihre Kriteriengruppen frei angepasst werden.
Fachliche Eignung, technische Funktionen und messbare Leistung
Einbindung, Nutzungsqualität, Sicherheit, Verfügbarkeit und beherrschbarer Betrieb
Einführung, Support, Ressourcen, Produktpflege und Weiterverwendung
Die 1.000 Gewichtungspunkte werden von den Hauptgruppen über die Kriteriengruppen auf die einzelnen B-Kriterien verteilt. Bei 0 bis 10 Bewertungspunkten sind damit höchstens 10.000 Leistungspunkte erreichbar. Der Wertungspreis wird getrennt ermittelt und anschließend über die vorab veröffentlichte Preis-Leistungs-Methode einbezogen.
A- und B-Kriterien
| Gruppe und Kriterium | Typ | Gewichtungspunkte | Anforderung, Nachweis und Bewertungsmaßstab |
|---|---|---|---|
| Funktionalität und Leistung Technische Mindestanforderungen Kompatibilität mit Betriebssystem und Clientmanagement | A | – | Die veröffentlichten Referenzanwendungen sowie die Betriebssystem-, Peripherie- und Managementfunktionen werden ohne funktionale Einschränkungen unterstützt. Nachweis: Ausgefüllte Kompatibilitätsmatrix, technische Unterlagen und Bemusterung |
| Funktionalität und Leistung Technische Mindestanforderungen Erfüllung der verbindlichen Sicherheitsbaseline | A | – | Alle zwingend geforderten Funktionen wie Secure Boot, TPM, Firmware-Schutz und zentrale Updatefähigkeit sind vorhanden. Nachweis: Technisches Datenblatt und Zuordnung zu den einzelnen Sicherheitsanforderungen |
| Funktionalität und Leistung Nutzung und Leistung Anwendungsleistung im Referenzszenario | B Zielerfüllung | 200 | Bewertet werden Reaktionszeiten und Leistungsreserven im veröffentlichten Mix der typischen Fach-, Office- und Kommunikationsanwendungen. Nachweis: Reproduzierbarer Benchmark oder Bemusterung mit identischer Softwarekonfiguration Veröffentlichte Punkteanker
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| Funktionalität und Leistung Nutzung und Leistung Mobilität und reale Akkulaufzeit | B Zielerfüllung | 150 | Für mobile Geräte werden Gewicht, Ladeverhalten und Laufzeit unter einem einheitlichen Nutzungsszenario bewertet. Nachweis: Messprotokoll oder unabhängiger, auf das angebotene Modell bezogener Test Veröffentlichte Punkteanker
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| Qualität und Betrieb Arbeitsplatzintegration Vorgegebene Anschlüsse und Zubehörkompatibilität | A | – | Die als unverzichtbar definierten Anschlüsse, Dockingfunktionen und Peripheriegeräte werden unterstützt. Nachweis: Ausstattungsliste und Kompatibilitätsnachweis für das geforderte Zubehör |
| Qualität und Betrieb Arbeitsplatzintegration Vollständige optionale Docking-Kompatibilität | B Ja/Nein | 100 | Mit Ja oder Nein wird bewertet, ob alle über die A-Mindestfälle hinaus veröffentlichten Dockingfunktionen sowie 20 Wiederverbindungszyklen vollständig funktionieren. Nachweis: Einheitliche Funktionsprüfung einschließlich wiederholter Andock- und Wiederverbindungszyklen Ja/Nein-Bewertung mit 0 und 10 Punkten
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| Qualität und Betrieb Betrieb Provisionierung, Inventarisierung und Fernverwaltung | B Zielerfüllung | 100 | Bewertet wird die Einbindung in die bestehende Bereitstellungs-, Inventar-, Update- und Supportumgebung. Nachweis: Ablaufbeschreibung, unterstützte Standards und Demonstration eines Zero-Touch-Szenarios Veröffentlichte Punkteanker
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| Qualität und Betrieb Arbeitsplatzqualität Ergonomie, Display und Bedienqualität | B Zielerfüllung | 150 | Bewertet werden die für die Nutzergruppen relevanten Eigenschaften von Display, Eingabegeräten, Geräusch, Wärme und Zugänglichkeit. Nachweis: Bemusterung anhand eines vorab veröffentlichten, einheitlichen Testablaufs Veröffentlichte Punkteanker
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| Service und Nachhaltigkeit Lebenszyklus Mindestlaufzeit, Reparatur und Produktpflege | A | – | Die definierte Mindestlaufzeit im Referenztest wird erreicht. Festgelegte Verschleißkomponenten sind austauschbar; Ersatzteile, Sicherheitsupdates und Service stehen für den Nutzungszeitraum zur Verfügung. Nachweis: Messprotokoll, Servicehandbuch und verbindliche Lifecycle-Erklärung |
| Service und Nachhaltigkeit Lebenszyklus Reparierbarkeit, Ersatzteile und Nutzungsdauer | B Zielerfüllung | 100 | Bewertet werden Austauschbarkeit relevanter Komponenten, Ersatzteilverfügbarkeit, Garantieoptionen und Verlängerung der Nutzungsdauer. Nachweis: Servicehandbuch, Ersatzteil- und Garantieerklärung sowie Lifecycle-Roadmap Veröffentlichte Punkteanker
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| Service und Nachhaltigkeit Service Garantie- und Entstörungsservice | B Zielerfüllung | 100 | Bewertet werden Meldewege, Reaktionszeiten, Vor-Ort- beziehungsweise Austauschservice und Statusinformationen. Nachweis: SLA, Prozessbeschreibung, Servicenetz und Musterreporting Veröffentlichte Punkteanker
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| Service und Nachhaltigkeit Einführung Rollout-, Logistik- und Rücknahmekonzept | B Zielerfüllung | 100 | Bewertet werden Konfiguration, Kennzeichnung, terminierte Lieferung, Übergabe, Altgeräterücknahme und Datenlöschung. Nachweis: Prozess- und Mengengerüst, Terminplan, Rollen und Nachweisverfahren Veröffentlichte Punkteanker
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Quellenbasis
Bitkom e. V., FA Produktneutrale Ausschreibungen · Version 2.2, Stand September 2025
Ausgewertete Bereiche: Seiten 8–38 und 42–46
Häufige Fragen
Nein. Anforderungen, Zielwerte, Lastprofile, Nachweise und Gewichte müssen auf Bedarf, Markt und Verhältnismäßigkeit des konkreten Verfahrens angepasst werden.
Der Katalog legt keine kurzlebigen Zertifikatsnamen oder Versionsstände fest. Beschreiben Sie den benötigten funktionalen, ökologischen oder sicherheitsbezogenen Zweck und lassen Sie aktuelle gleichwertige Nachweise zu, soweit dies zum Verfahren passt.
Sie werden von den Hauptgruppen über die Kriteriengruppen auf die B-Kriterien verteilt. Aus 0 bis 10 Bewertungspunkten je B-Kriterium entstehen insgesamt höchstens 10.000 Leistungspunkte. Der Wertungspreis bleibt getrennt und wird erst durch die gewählte Richtwert- oder andere veröffentlichte Methode mit der Leistung verbunden.
Nein. Unterhalb der Höchstpunktzahl 10 können passende Stufen wie 2 oder 7 mit einem kriterienspezifischen Zielerfüllungsgrad festgelegt werden. Ein binäres optionales Mehrwertkriterium kann als Nein = 0 und Ja = 10 Punkte ausgestaltet werden. Soll „Nein“ zum Ausschluss führen, ist die Anforderung als A-Kriterium zu formulieren.